Sirenenalarm und seine Bedeutung

Sirenensignale

Jeder wird sicher schon einmal eine Sirenen-Alamierung gehört haben.

Allerdings wird nicht jedem die Bedeutung der einzelnen Tonfolgen bekannt sein. Deshalb hier eine Aufstellung der verschieden Alarme.


Probealarm

Probealarm

Eine Probealarmierung über Sirenen und FME erfolgt im Landkreis Rhön-Grabfeld jeden 1. Samstag im Monat gegen 11.30 Uhr mit dem Signal der Alarmierung der Feuerwehr

Alarmierung der Feuerwehr

Alarmierung der Feuerwehr

Da unsere Wehr nicht mit Funkalarmempfängern (FME) ausgestattet ist, erfolgt jede Alarmierung der Feuerwehr über Sirenenalarm.

1 Minute Dauerton, zweimal unterbrochen


Bedeutung des Sirenensignals:
Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr zu dringendem Einsatz

Verhaltensregeln:
->Bei größeren Schadenslagen werden unter Umständen Nachrichten in den Medien (Radio, Fernsehen) durchgegeben.
-> Achten Sie rücksichtsvoll auf Einsatzkräfte, die mit dem Privat-PKW zum Feuerwehrgerätehaus unterwegs sind.
-> Achten Sie als Verkehrteilnehmer jetzt besonders auf Fahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn

Katastrophenalarm (Warnung der Bevölkerung)

Katastrophenalarm (Warnung der Bevölkerung)

Katastrophenalarm / Luftschutzalarm (im Verteidigungsfall)

1 Minunte Heulton



Bedeutung des Sirenensignals:
Warnung der Bevölkerung vor besonderen Gefahren

Verhaltensregeln:
1.
In geschlossene Räume begeben!
-> Nicht die Kinder aus Schule oder Kindergarten holen!
-> Kinder aus dem Freien ins Haus holen
-> Nehmen Sie schutzlose Passanten auf
-> evtl. Nachbarn verständigen

2.
Fenster und Türen schließen!
-> Klimaanlage oder Belüftung ausschalten!
-> Nicht rauchen
-> Keine Funken verursachen!

3.
Radio und Fernsehen einschalten und auf Durchsagen achten!
Bitte Regionalsender, wie z. B. Radio PRIMATon, Radio Antenne Bayern, BR1 benutzen.
(Vom Zeitpunkt des Sirenensignals bis zur Rundfunkdurchsage kann einige Zeit vergehen)

4.
Nicht telefonieren!
-> Greifen Sie nur im Notfall (Feuer, Unfall, ...) zum Telefon!
-> Verwenden Sie dann nur die Notrufnummer 112 und 110!

ABC-Alarm

ABC-Alarm

Ein ABC-Alarm warnt vor einer drohenden Gefahr, die vom Einsatz atomarer, biologischer oder chemischer Kampfstoffe (ABC-Waffen) ausgeht.

In der Bundesrepublik Deutschland wird die Bevölkerung durch die zuständigen Behörden des jeweiligen Bundeslands gewarnt. Eine Warnung erfolgt üblicherweise über den Rundfunk oder durch Lautsprecherdurchsagen vor Ort. Die früher für ABC- und Fliegeralarm verwendeten Zivilschutzsirenen des Bundes wurden Ende 1992 außer Betrieb genommen, allerdings werden solche Installationen zum Zwecke des Brand- und Katastrophenschutzes zum Teil noch auf kommunaler Ebene weiter genutzt. Eine flächendeckende ABC-Alarmierung mittels Sirenen ist in Deutschland jedoch nicht mehr vorgesehen. Das Sirenensignal eines ABC-Alarms ist eine einminütige Sequenz, in welcher ein permanent auf- und abschwellender Heulton zweimal für je fünfzehn Sekunden unterbrochen wird. Nach einer Pause von 30 Sekunden erfolgt eine Wiederholung dieser Sequenz.

Verhaltensregeln:
Was können Sie tun

bei chemischen, biologischen und radiologischen Gefahren?
Bei terroristischen Anschlägen können Explosionen chemische, biologische oder radioaktive Stoffe freisetzen. Diese sind in aller Regel ohne Messgeräte nicht zu erkennen. Ein ungewöhnlicher Geruch kann jedoch ein Anzeichen für einen chemischen Gefahrstoff sein.


wenn Sie sich im Freien befinden?
-> Achten Sie auf Durchsagen von Polizei und Feuerwehr.
-> Bewegen Sie sich möglichst quer zur Windrichtung, atmen Sie durch einen Atemschutz, z.B. Kleidung oder zumindest ein Taschentuch. Wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind schalten Sie die Belüftung aus und schließen sie die Fenster.
-> Suchen Sie das nächste geschlossene Gebäude auf.
-> Wenn Sie bereits mit Gefahrstoffen in Kontakt gekommen sind, ziehen Sie vor Betreten des Hauses Oberbekleidung und Schuhe aus, lassen Sie diese außerhalb des Gebäudes zurück.
-> Waschen Sie sich zuerst Hände, dann Gesicht und Haare, ebenso Nase und Ohren.
-> Informieren Sie sich, schalten Sie Ihr Radio (UKW, Regionalsender), Fernsehen oder Internet ein.


wenn Sie sich in einem Gebäude befinden?
-> Bleiben Sie möglichst im Gebäude,sofern keine Brand oder Einsturzgefahr besteht
-> Informieren Sie andere Hausbewohner.
-> Schließen Sie Fenster und Türen und schalten Sie Lüftungen / Klimaanlagen aus.
-> Informieren Sie sich, schalten Sie Ihr Radio (UKW, Regionalsender), Fernsehen oder Internet ein.
-> Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden.


... um sich vorzubereiten?
-> Informieren Sie sich dort, wo Sie sich aufhalten, über Notausgänge und Fluchtwege.
-> Frischen Sie regelmäßig Ihre Erste Hilfe Kenntnisse auf.
-> Halten Sie Ihr Mobiltelefon stets einsatzfähig, also voll aufgeladen.

Entwarnung

Entwarnung

1 Minute Dauerton

Bedeutung des Sirenensignals:

Wenn sie den Heulton eine Minute lang ohne Unterbrechung hören, bedeutet dies für sie eine Entwarnung bzw. das Ende der Gefahr.

Verhaltensregeln:
Allerdings sollten sie sich nach einer größeren Schadenslage über mögliche Einschränkungen in ihrem Tagesablauf informieren.

Luftalarm (Fliegeralarm)

Zusätzlich im Verteidigungsfall

stehen nachfolgende Sierenenalarmierungen zur Verfügung:

Luftalarm (Fliegeralarm)

Der Fliegeralarm war ein Alarmsignal, das mittels Sirenen gegeben wurde. Adressaten waren nicht nur Soldaten, sondern vor allem auch die Bevölkerung. Bekanntheit und Bedeutung erlangte der Fliegeralarm im Zweiten Weltkrieg bei den Bombenangriffen auf deutsche sowie auch auf englische Städte.

Zuerst wurde er als 2 Minuten Heulton in den Anfangsjahren des Zweiten Weltkrieges über so genannte Luftschutzsirenen gegeben; ab Mitte des Zweiten Weltkrieges dann durch die Neuregelung der Luftschutzordnung auf 1 Minute verkürzt. Dem zuvor setzte man dann die so genannte Fliegerwarnung ein: 3 mal Dauerton von je 12 Sekunden.

Mitte der 1950er Jahre wurde der Zivilschutz neu organisiert und es begann der Ausbau eines flächendeckenden Sirenennetzes in Deutschland. Durch 10 Warnämter, die in Deutschland verteilt waren, konnte man die Sirenen auslösen.

Der Fliegeralarm aus dem Zweiten Weltkrieg wurde zum Luftalarm, der bis Anfang der 1990er Jahre mit dem 1 Minute Heulton die Bevölkerung im Verteidigungsfall vor Luftangriffen hätte warnen sollen.

Er löste Mitte der 1970er Jahre auch den alten Katastrophenalarm (bestehend aus 3 mal 12 Sekunden Dauerton mit je 12 Sekunden Pause, danach 1 Minute Dauerton) ab und wurde somit für Friedenszeiten zum Katastrophenschutz eingesetzt.

Quelle: Wikipedia.org

Akuter Luftalarm (Fliegeralarm)

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